Funktionsweise der Brennwerttechnik

Der Brennwert-Heizkessel arbeitet wie auch der Niedertemperatur-Heizkessel mit gleitender Betriebstemperatur, wobei die Kondensation des im Heizgas enthaltenen Wasserdampfes  nicht unterbunden, sondern bewußt gefördert wird.

Es wird damit nicht nur die sensible (fühlbare), sondern auch die latente (im Wasserdampf gebundene) Energie des Brennstoffes zur Heizwassererwärmung im Kessel genutzt.
Die Höhe dieses Anteils ist abhängig vom Brennstoff und macht für Heizöl ca. 6% und für Erdgas fast 11% der im Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie aus.

Bei dieser Technik entweicht der bei der Verbrennung entstehende und im Abgas enthaltene Wasserdampf nicht ungenutzt in den Schornstein, sondern wird absichtlich zur Kondensation gebracht.

Bisher musste man diesen Vorgang unbedingt vermeiden, um Korrosionsproblemen im Kessel und Versottungs- erscheinungen im Kamin aus dem Wege zu gehen. Wieviel letztendlich wirklich durch Kondensation an latenter Wärme gewonnen wird, hängt von den tatsächlich herrschenden Betriebsbedingungen und damit zu einem großen Teil von den Betriebstemperaturen ab.

Zeigt der Niedertemperatur-Heizkessel am durchschnittlichen Arbeitspunkt einen Nutzungsgrad von ca. 92%, so erreichen Brennwert-Heizkessel mit der Heizkurve 75/60°C ca. 105% und mit der Heizkurve 40/30°C bis 109%. Die Technik des Brennwert-Heizkessels ist vor allem auf niedrige Abgastemperaturen (möglichst unter 55°C) und die damit verbundene hohe Kondensatausbeute ausgerichtet. Dem Abgasverlust von 7 bis 8% (sensibel) plus 11% (latent) des Niedertemperatur-Heizkessels stehen nur noch 2 bis 5% des Brennwertkessels gegenüber.

Bild

Da sich durch die Kondensation des Heizgases aus Ölfeuerungen aufgrund des sich einstellenden Schwefelsäureanteils im Kondensat technologische Probleme ergeben und der Energiegewinn nur etwa halb so groß ist wie bei Erdgas, wird der Brennstoff Öl bevorzugt bei Niedertemperatur-Heizkesseln eingesetzt.

Das anfallende Kondensat enthält Spuren verschiedener Stoffe aus der Verbrennungsluft und aus abgasberührten Teilen der Anlage. Diese Stoffe können miteinander reagieren und sind in der Regel sauer. Saures Kondensat ist Gift für die Umwelt und muss daher entsprechend entsorgt werden. Man kann es nicht einfach ins Abwasser leiten, sondern muss eine Neutralisationsanlage anschaffen bzw. nach einem Heizungsfabrikat Ausschau halten, bei dem eine solche eingebaut ist.

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